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Moin ... liebe Nachbarn.

Wir möchten diesen Internetauftritt interaktiv betreiben - das bedeutet, wir freuen uns darüber, wenn die Besucher unserer Seite "mitmachen".
Da wir der Meinung sind, dass unsere Mandatsträger auch nach der Wahl noch Volksvertreter sind, möchten wir von Dir wissen, was Dich beschäftigt, welche Ideen Du für die Stadt Tornesch hast.
Demokratie lebt vom Mitmachen.
Das ist eine großartige Chance, die Politik hier vor Ort mitzugestalten. Probiere es doch einfach mal aus und teile uns Deine Gedanken mit. Wir melden uns, wenn gewünscht, gerne bei Dir.

Und nun: viel Spaß beim Stöbern auf unseren Seiten ...

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Wahllokal verlegt ...

Du hast Deine Wahlbenachrichtigung erhalten und meinst einen Fehler entdeckt zu haben?
Nein, 2 Wahllokale sind tatsächlich verlegt worden.
Für den Wahlkreis 010, bisher Kirchenzentrum, ist das neue Wahllokal die AWO Wohnpflege 1.
Im Wahlkreis 060, bisher Birkenhain, ist das Wahllokal am 6. Mai Fritz-Reuter-Schule 1 und aus diesem Grund wird dem Wahlkreis 071 die 2 angehängt und nur der Name geändert in Fritz-Reuter-Schule 2.

FDP unterstützt Sabine Kählert ...

Am 27. Mai wählen wir in der Stichwahl einen neuen Bürgermeister. Die FDP unterstützt die Kandidatur von Sabine Kählert. Wir sind überzeugt, dass sie mit ihrer fachlichen Kompetenz und den Kenntnissen aus 37 Jahren Tätigkeit im Rathaus nahtlos das Amt des Bürgermeisters übernehmen wird. Dabei freuen wir uns besonders auf viele neue Ansätze, die sie vorschlägt.

Verkehrsentwicklung in Tornesch ...

Der aktuell geschlossene Bahnübergang in Prisdorf gewährt uns einen Blick in die verkehrstechnische Zukunft. Durch Tornesch fließt zusätzlich der gesamte Verkehr der Nachbargemeinden und ohne eine effektive Umgehungsstraße und Verkehrsführung wird die Belastung auch in Zukunft hoch sein.

Eine Verkehrsentlastung kann nur durch ein Paket von Maßnahmen erreicht werden. Dazu gehört auch die Erweiterung der Park&Ride- und Fahrradstellplätze speziell am Bahnhof. Die Fahrradwege müssen instand gehalten und weiter ausgebaut werden. Nur attraktive Fahrradwege laden ein, innerhalb des Ortes vom Auto aufs Fahrrad umzusteigen.

Der vorliegende Verkehrsentwicklungsplan hat die Stadt viel Geld gekostet, aber keine Lösungen gebracht. Wir bleiben dabei: Die große Kreuzung braucht keine zusätzlich gebaute Rechtsabbiegerspur, sondern eine intelligente und günstige Verkehrsführung. Obwohl niemand garantieren kann, dass der von der SPD und der CDU beschlossene Rechtsabbieger eine Entlastung des Verkehrs bewirkt, soll er trotzdem gebaut werden. Unser Vorschlag, die einzelnen Straßen EINZELN grün zu schalten und damit den bremsenden Begegnungsverkehr auszuschließen, wurde abgelehnt. Diese einfache Maßnahme hätte dazu geführt, dass pro Ampelphase ca. die dreifache Menge Fahrzeuge die Kreuzung überqueren könnten. Dass so eine „einzeln geschaltete Ampel“ hervorragend funktioniert, kann in Pinneberg (Kreuzung Hochbrücke/Mc Donalds, 21-spurig) und in Hamburg (Kieler Straße/Sportplatzring, 28-spurig) beobachtet werden.

Unser Antrag, die von uns vorgeschlagene Ampelschaltung von einem neutralen Gutachter mit dem Rechtsabbieger auf Effizienz und Effektivität hin überprüfen zu lassen wurde abgelehnt. Zum Hintergrund unseres Antrages: Wir wollten, dass die beiden Alternativen NEUTRAL geprüft werden. Die Verwaltung hat den Vorschlag „Rechtsabbieger“ von dem Unternehmen prüfen lassen, welches den Vorschlag erstellt hat. Das ist so, als wenn der Arzt der den Kunstfehler begangen hat, sich selbst ein Gutachten über seine Unschuld ausstellt. Das bedeutet es werden 7 Bäume im Ortskern gefällt, es werden öffentliche Parkplätze wegfallen und die Kreuzung wird noch größer. Das müsste nicht sein.

Die K22 wird seit fast 40 Jahren geplant, ist völlig überholt und würde Esingen unnötig durchschneiden. Um alle notwendigen Grundstücke für die Umsetzung zu bekommen, wird man Bürger enteignen müssen! Jedes Jahr erhalten wir die Ankündigung, dass das Planfeststellungsverfahren zum Herbst abgeschlossen sein wird. Dann wird der Kreistag entscheiden müssen, ob die K22 auch so gebaut werden soll. Wir sind nicht gegen die K22, nur gegen die geplante Trasse. Eine Entlastung von etwa 16% ist beinahe nutzlos. Es geht darum den überörtlichen Verkehr um Tornesch herumzuführen und nicht hindurch. Spätestens am Kreisel wird die K22 ausgebremst.

Die Verkehrsplanung muss dringend über die Grenzen von Tornesch hinaus betrachtet werden, um Lösungen zu finden. Ebenso die Verkehrsströme in ganz Tornesch.

Was wir unter zukunftsorientiert, familienfreundlich und wirtschaftlich verstehen ...

Jede Entscheidung, die in der Ratsversammlung getroffen wird, hat auch Auswirkungen auf die Zukunft von Tornesch.

Die einzige Einwohnerversammlung in den letzten 5 Jahren befasste sich mit dem Thema, ob ein neues Rathaus am Standort des alten Penny gebaut werden sollte. Kosten: ca. 8 Millionen Euro. Das alte Rathaus muss saniert werden. Kosten: ca. 2 Millionen Euro. Wie soll man entscheiden?
Das Argument des kürzeren Weges zum Rathaus reichte uns nicht aus. Wann warst Du das letzte mal im Rathaus? Zumal unsere Verwaltung, für Bürger denen es absolut nicht möglich ist ins Rathaus zu kommen, Hausbesuche anbietet. Eine Differenz von ca. 6 Millionen Euro bedeutet bei 2,5% Zinsen 150.000,- Euro im Jahr. Steigen die Zinsen jedoch wieder auf nur 4,5%, liegen wir bereits bei einer Belastung von 270.000,- Euro (ohne Tilgung) - und das für die nächsten Jahrzehnte. Eine unkalkulierbare Belastung der nächsten Generationen. Dann lieber das alte Rathaus sanieren. Eine zukunftsorientierte Entscheidung, die auch die wirtschaftlichen Aspekte einbezogen hat. Viele Teilnehmer der Einwohnerversammlung sahen das genauso.

Die Entscheidung für die neue Kindertagesstätte Seepferdchen ist ein schönes Beispiel für die Abwägung aller drei Kriterien. Der Bau einer KiTa wird durch Fördermittel unterstützt. Allerdings nur für benötigte Plätze, die seitens der Kreisverwaltung anhand einer 2 Jahre alten Erhebung bestimmt werden. Auch auf die Gefahr, dass wir nicht für jeden Platz Fördermittel bekommen, wurde die KiTa-Seepferdchen dennoch vom Ausschuss beschlossen, weil die Kinder längst „vor der Tür“ standen. Hier war die Familienfreundlichkeit das wichtigste Kriterium. Um die KiTa schnell und kostengünstig bauen zu können, sollte sie genauso gebaut werden, wie eine bereits vorhandene KiTa. Doch neue Bestimmungen machten eine Überarbeitung der Pläne notwendig und verzögerten den Baubeginn.

Wirtschaftlich denken bedeutet für uns, auch Folgekosten in eine Entscheidung mit einzubeziehen. Soll ein Gebäude erstellt werden, müssen auch Bewirtschaftungs- und Instandhaltungskosten betrachtet werden. Die Einnahmen der Stadt Tornesch sind begrenzt und so muss zu jeder Haushaltsdebatte entschieden werden, wofür das Geld ausgegeben werden soll und wann wir bereit sind zusätzlich Kredite aufzunehmen. Wenn jedoch die laufenden Kosten einer Kommune nicht mehr durch ihre Einnahmen gedeckt werden und ein strukturelles Defizit entsteht, müssen auch Einsparungen vorgenommen werden.

Zukunftsorientiert, familienfreundlich und wirtschaftlich sind unsere wichtigsten Kriterien für unsere bisherigen und zukünftigen Entscheidungen.

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