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Verkehr
31.3.2010: Ursula Essler über die Versäumnisse der Verwaltung
„K22: Das riecht nach Ärger“
Herr Brameshuber, Redakteur des Pinneberger Tageblattes, hat offensichtlich ein gutes Gespür für atmosphärische Störungen zwischen der Tornescher Politik und dem Bürgermeister entwickelt. Üblicherweise werden in Tornesch Pflicht-verletzungen dieser Art mit einem „Fehler des Büros“ erklärt, dann im nicht öffentlich tagenden Hauptausschuss thematisiert und mit mehr oder weniger verständnislosem Kopfschütteln bedacht. Danach widmet man sich dann wieder dem politischen Alltagsgeschäft. Das reicht mir nicht mehr aus!
Ich fühle mich als Kommunalpolitikerin vom Bürgermeister öffentlich vorgeführt und weiß, dass es mir nicht allein so geht. Deshalb äußere ich nun meinen Unmut auch in dieser Form. Wo gearbeitet wird, passieren Fehler. Dafür habe ich größtes Verständnis. Doch in diesem Falle, sollte sich der Bürgermeister eine klügere Ausrede einfallen lassen.
Ein im Bauausschuss am 30.11.2009 gefasster Beschluss wurde bis heute nicht umgesetzt! Und nicht nur das. Zu dem Thema trat unser Bürgermeister öffentlich wiederholt mit seiner ganz persönlichen Meinung auf, die konträr zu dem Beschluss des Bauausschusses steht. Das riecht fürwahr nach Ärger! Die politischen Vertreter haben es nicht verdient, dass der Bürgermeister ihre Arbeit der Lächerlichkeit preisgibt und Beschlüsse, die ihm nicht gefallen, einfach ignoriert.
Dieser Vorgang schreit förmlich danach, auch in Tornesch den Hauptausschuss künftig öffentlich tagen zu lassen. Die FDP-Fraktion wird erneut einen entsprechenden Antrag einbringen und hofft auf Unterstützung.
Ursula Eßler
FDP-Fraktionsvorsitzende

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12.3.2010: Bürgermeister fordert frühzeitigen Ausbau der K22 wegen Winterschäden
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14.1.2010: Uetersens Bürgermeisterin will die K22
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30.11.2009: Gemeinsamer Antrag der CDU, der Grünen und der FDP
Auf dem Bauausschus am 30.11.2009 wurde mit den Stimmen der CDU, der Grünen und der FDP folgender Beschluss gefasst:
- Der Kreis wird nochmals von der Stadtverwaltung Tornesch aufgefordert, die Planungen für die K22 unverzüglich einzustellen.....und einen Ausbau des Wischmöhlenweg (K22) zu stoppen.
- Die Stadt Tornesch wird unabhängig von weiteren Planungen des Kreises jetzt unverzüglich ein General-Verkehrsgutachten in Auftrag geben.
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12.4.2008: Peter Thormählen zu den "Traumtänzer" Vorwürfen der SPD.
Leserbrief „Allianz der Traumtänzer“
wer keine Träume mehr hat, strebt auch keine Ziele mehr an, und wer keine Ziele mehr hat, gibt sich auf. Ich muss schon sagen, davon bin ich weit entfernt.
Die Tornescher Politik hat im Herbst des letzten Jahres das Folgende beschlossen:
- Keine Straße in offener, oberirdischer Bauweise durch Esingen.
- Nachdem dem Kreis eine Tunnelversion zu teuer erscheint, bleibt die Umgehungsstraße mit Anschluss an die Westtangente oder die BAB 23.
Als gute Demokraten sollte auch die Tornescher SPD diese Fakten akzeptieren. Das Verkehrsgutachten des Kreises, Bestandteil des Planfeststellungsverfahrens, enthält für die Vorzugsvariante K 22 die folgenden Verkehrszahlen:
Auch nach dem Bau der K 22 als Vorzugsvariante wird sich am Verkehrsaufkommen in der Tornescher Ortsmitte kaum etwas ändern. Der Verkehr zwischen Kreisel und BAB wird auf ca. 19,4 % zunehmen. Will die SPD Tornesch aufgrund dieser Zahlen wirklich 20 Mio. € ausgeben?
Aus dem Quellgebiet nördlich der Straßen Ahrenloher Straße, Jürgen-Siemsen-Straße und Wittstocker Straße fahren in etwa 12.000 Fahrzeuge zur Autobahn. Die restlichen 8.300 Fahrzeuge durchfahren die südlich der Städte Uetersen und Tornesch gelegene K22 und treffen im Kreisel auf die Fahrzeuge aus der Ahrenloher Straße. Zusammen geht es dann mit 20.300 Fahrzeugen zur Autobahn.
Würde man die Umgehungsstraße jedoch für einen zweiten Zugang zur Tangente/BAB öffnen, würden diese Fahrzeuge erst gar nicht zum Kreisel fahren. Umgehungsstraßen machen nämlich nur dann einen Sinn, wenn sie im Ortskern eine Entlastung von mindestens 30% bringen. Die 5% der Vorzugsvariante wären uns einfach zu wenig. Da wären uns die 30% Entlastung des Ortskerns durch eine Umgehungsstraße mit Zugang zur Westtangente / BAB dann doch lieber. Traumtänzer? Doch wohl eher verantwortungsvoller Realist.
Peter Thormählen 12. April 2008
FDP Tornesch
Bauausschuss
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7.4.2008: Bauauschuss berät über den Antrag zur K22 der FDP. Folgender Beschluss wurde nach Abschluss der Diskussion gefasst:
BA 07.04.2008 TOP 5
Beschluss:
1. Die Stadt Tornesch ist bereit, sich mit 10 %, maximal jedoch mit 1,0 Mio. € an den Ausbaukosten einer Esingen weiträumig umfahrenden Ausbaustraße mit Anschluss an die Westtangente oder die BAB 23 zu beteiligen.
Abstimmungsergebnis: 1 Ja - Stimme 9 - Nein-Stimmen
2. Die Kreisverwaltung wird beauftragt durch ein unabhängiges Kontrollgutachten für die Umgehung mit Anschluss an die Westtangente/BAB 23 nachzuweisen, dass die 2006 an verschiedenen Knoten der Städte Uetersen und Tornesch gemessenen Verkehrszahlen, hochgerechnet auf das Jahr 2020, um mindestens 30 % unterschritten werden
Abstimmungsergebnis: 6 Ja - Stimmen 3 - Nein-Stimmen 1 Enthaltung |
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7.4.2008: FDP stellt Antrag zur Finanzierung der K22. (hier der Antrag)
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4.2.2008: Bauauschuss berät über den Antrag zur K22 der FDP. Folgender Beschluss wurde nach Abschluss der Diskussion gefasst:
- Der Bürgermeister wird gebeten, die Verwaltung des Kreises erneut auf den Beschluss des Tornescher Bauausschusses vom 03.09.2007 hinzuweisen und hier insbesondere auf den Punkt 2.
- Der Bürgermeister wird beauftragt, vom Kreis Pinneberg detaillierte Informationen zum Planungsstand zur nächsten Sitzung des Bauausschusses einzuholen, damit ggf. über eine etwaige Kostenbeteiligung beraten werden kann. Dazu gehören u. a. Kostenschätzungen der einzelnen Alternativen, Realisierungsprüfungen der einzelnen Alternativen, Stellungnahmen von Bund, Land und Bahn zu den Alternativen.
Peter Thormählen zum Thema K22 und Bahntunnel Ahrenloher Straße: Thormählen: "Das ist das Schöne an einem Fehler. Man kann, muss ihn aber nicht zweimal machen."
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20.1.2008: Antrag der FDP (K 22: Antrag der FDP zur Finanzierung der Südtangente)
| Nachdem der Kreistag einer Umgehung der K22 um Esingen zugestimmt hat, wenn die Stadt Tornesch sich an den Kosten beteiligt muss schnell gehandelt werden. Die FDP beantragt auf dem Bauausschuss die Zustimmung der Finazierung um die Südtangente zu ermöglichen |
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29.11.2007: Pressebericht (K 22: Sagt Kreistag ja zur Südtangente?)
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Kreis lehnt Tornescher Beschlüsse ab - FDP bestürzt (7.11.2007)
Stellungnahme der planenden Behörde des Kreises zum Bau der K 22 durch Esingen
Nach zwei missglückten Planfeststellungsverfahren unternimmt der Kreis, mit Unterstützung der Stadtverwaltung Tornesch, zurzeit einen dritten Anlauf, die K 22 in offener Bauweise, also oberirdisch, mitten durch Esingen zu planen. Seit Jahrzehnten wehren sich die Anlieger - bisher erfolgreich - gegen das Vorhaben, die Kreisstraße durch Esingen zu führen, die diesen lebens- und liebenswürdigen Ortsteil zerschneiden und die über Jahrhunderte gewachsenen Strukturen zerstören würde.
Gewarnt durch den Stadttunnel Ahrenloher Straße, den täglich ca. 20.000 Fahrzeuge durchfahren, befürchten die Anlieger zu Recht, neben dem Verlust an Lebensqualität, den konzentrierten Luft- und Körperschall durch täglich ca. 5.000 Fahrzeuge und 300 Bundesbahnzüge in unmittelbarer Nähe der Straße. Da Uetersen den Anschluss der viel befahrenen B 431 an die K 22 plant und im Abschnitt Wischmöhlenweg / Große Twiete neue Flächen für die Bebauung vorgesehen hat, dürfte mittelfristig die Anzahl der Fahrzeuge noch erheblich zunehmen.
Es ist die Ansicht des Kreises, dass die ebenfalls vorgeschlagene großräumige Umfahrung des Ortsteiles Esingen (Südtangente) keine überzeugende Lösung darstellt. Wer dieser Ansicht folgt, kommt zu den Alternativen entweder die K 22 überhaupt nicht zu bauen, oder sich mit dem Bau der K 22 durch Esingen abzufinden. Dabei muss ausdrücklich betont werden, dass kein Fall bekannt ist, bei dem heutzutage noch eine neu geplante Kreisstraße offen durch einen Ort geführt wird.
Wer den Bau der K 22 mitten durch Esingen gezwungenermaßen hinnimmt, hat deshalb die besondere Verpflichtung, sich mit den Befürchtungen der Anlieger explizit auseinander zu setzen. Die durch den Kreis bevorzugte Variante mit Enteignungen und aufwändigen Prozessen durchsetzen zu wollen, halten wir für keinen geeigneten Stil im Umgang mit den Bürgern.
Die am 3. September dieses Jahres im Bauausschuss der Stadt Tornesch durch die FDP vorgestellte Lösung sieht denn auch als Minimallösung eine Trog-Tunnelvariante durch Esingen vor, die den Verkehr von und nach Uetersen kreuzungsfrei ermöglicht. Unterführt werden dabei die Bundesbahn, die Kaffeetwiete und die Pinneberger Straße. Im Bereich der Pinneberger Straße sind Ein- und Ausfahrten für den Verkehr von und nach Tornesch vorgesehen. Die im Stadtrat vertretenen Parteien stimmten dieser Lösung zu 90% zu, und baten die Tornescher Verwaltung den folgenden Beschluss an den Landrat weiterzuleiten, da die Federführung für die K 22 beim Kreis liegt:
- Die alleinige Fertigstellung der K 22 kann die verkehrliche Situation langfristig in Tornesch nicht lösen. Allenfalls wird hiermit kurzfristig eine leichte Entspannung im Ortskern geschaffen, die bereits in wenigen Jahren wieder aufgebraucht ist. Tornesch besteht deshalb weiterhin darauf, die K 22 erst fertig zu stellen, wenn die Westumgehung Pinnebergs im Bau ist.
- Die Stadt Tornesch präferiert eine großzügige Südumgehung Torneschs, die auch die Möglichkeit beinhalten sollte, eine weitere Anbindung an die BAB 23 in Höhe der GAB zu realisieren, da die L110 bereits jetzt an ihre Kapazitätsgrenze gelangt ist.
- Die vom Kreis geplante Vorzugsvariante in offener Bauweise ist für die Stadt Tornesch auf keinen Fall tragbar. Eine denkbare kurzfristige Lösung, die bis zur Realisierung eines vernünftigen Verkehrskonzeptes (siehe Punkte 1 und 2) zum Tragen kommen könnte, wäre der Bau auf der vorgesehenen Trasse in Trogbauweise mit Unterführung unter der L107, um den durchfließenden Verkehr so emissionsarm wie möglich zu gestalten.
- Der Ausbau der K 22 im Abschnitt Wischmöhlenweg / Große Twiete darf erst begonnen werden, wenn der Bau des Mittelstückes zwischen Großer Moorweg von Hawesko bis zur Pinneberger Straße unumkehrbar begonnen ist.
Am 30.10.07 wurde seitens der zuständigen Planungsbehörde des Kreises dem Ausschuss für Wirtschaft, Regionalentwicklung und Verkehr ein Sachstandsbericht vorgelegt, der substantiell wie folgt wiedergegeben wird:
Der Kreis plant die K 22 in offener Bauweise (Vorzugsvariante) mitten durch Esingen.
- Die Trog-Tunnelvariante wird aus preislichen Gründen abgelehnt.
- Die Untersuchung der Umgehungsstrasse (Südtangente) wird abgelehnt.
- Zunächst wird der Straßenabschnitt Uetersen bis zur Pinneberger Straße ausgebaut.
- Die Finanzierung der Eisenbahnunterquerung ist nicht gesichert und wird dauern.
Nach zwei missglückten Planfeststellungsverfahren und einer Planungszeit von mehr als 20 Jahren ist dieses Ergebnis - wenn es Wirklichkeit werden sollte - eine offene Provokation, eine eklatante Missachtung des politischen Willens der Tornescher Bürger. Nicht einer der oben erwähnten Tornescher Beschlüsse wird berücksichtigt. Wenn die Ansichten des Kreises Wirklichkeit werden sollten, werden Tag für Tag tausende Fahrzeuge vor der Ampelanlage Pinneberger Straße / K 22 darauf warten, die Kreuzung queren zu können. Da der Eisenbahntunnel vermutlich - wenn überhaupt - erst im nächsten Jahrzehnt gebaut werden wird, wird sich bis dahin der Verkehr durch die Tornescher Straßen zur jetzt schon überlasteten Ahrenloher Straße zur Autobahn, oder über die Schranke der Pinneberger Straße nach Prisdorf quälen.
Wir sehen in der teilweisen Untertunnelung des Ortsteils, einen - wie wir meinen - akzeptablen Vorschlag, einen für alle Seiten tragbaren Kompromiss. Die Bemühungen, das Menschenmögliche - nach dem heutigen Stand der Technik - getan zu haben um die Emissionen zu minimieren, standen dabei im Vordergrund. Am wenigsten akzeptieren wir, dass eine ausschließlich wirtschaftliche Lösung zum Tragen kommt. Wir haben den Verdacht, dass beide Lösungen sowohl die Trog-Tunnelvariante als auch die Umfahrung des Ortsteils tot gerechnet wurden, um die für die Bürger schlechteste aber billigste Variante realisieren zu können. Es geht um den Ausbau des Abschnittes Wischmöhlenweg / Große Twiete und nach uns die Sintflut. Dass man auch preiswert bauen kann, zeigt das folgende Beispiel:
In der Stadt Herbrechtingen (BaWü) wurde Mitte 2003 eine neue Trasse der B19 durch den Ort fertig gestellt, Länge 2300 m, etwa 1/3 davon im Trog (Böschung und Schallschutzwände auf der Krone), dazu 205 m Tunnel (Deckel mit Spielplatz obendrauf) und 4 Brücken. Kosten ca. 15 Mio. €. Die Schwaben behaupten zwar von sich, dass sie kein Hochdeutsch können, aber rechnen, dass können sie offensichtlich. Wie machen das die Schwaben nur?
Es bleibt nur zu hoffen, dass massive Bürgerproteste die Parteien im Kreistag veranlassen, einen Beschluss herbeizuführen der den berechtigten Forderungen der Tornescher Bürger gerecht wird.
Peter Thormählen
FDP Tornesch
Bauausschuss
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3.9.2007: Der Bauausschuss stimmt mit großer Mehrheit für den Alternativ-Vorschlag der FDP zur Trogvariante:
Mit den Stimmen der CDU und SPD wurde der Vorschlag der FDP zur Trogvariante im Bauauschuss am 3.9.2007 zugestimmt. Der Kreis ist nun beauftragt, eine Planung für das Alternativkonzept auszuarbeiten. Eine Streckenführung in ebenerdiger Bauweise wurde von Bausauschuss auf Antrag der FDP abgelehnt.
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FDP legt Alternativkonzept zur K22 vor (1.9.2007)
Auf dem Bauausschuss am 3.9.2007 stellt die FDP ein Alternativkonzept zum Bau der K22 vor. Das Konzept stellt einen Kompromiss zwischen der Vorzugsvariante des Kreises und der Südumgehung dar, indem es die Trassenführung durch Esingen im Trog mit späterer Deckelung vorsieht:
- Vermeidung der Zerschneidung des Ortsteiles Esingen
- Reduzierung von Lärm und Emissionen
- wie vom Kreis geforderte kurze Streckenführung
- Vermeidung von Problemen im Kreuzungsbereich L107

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Stellungnahme
der FDP zur Südtangente K22 Ortsumgehung Esingen (Nov 2005)
Und wieder
sind es besorgte Bürger, die sich zu einer „Interessengemeinschaft
Südtangente“ zusammengeschlossen haben, um sich Gehör
zu verschaffen. Seit über 25 Jahren geht es gegen den Ausbau
der K 22 mitten durch den Orts-kern Esingen. Eine bewundernswerte
Leistung, die unser aller Respekt ver-dient. Es sind diese Bürger,
die durch Beharrlichkeit und Kreativität bisher zwei Planfeststellungsverfahren
zum Scheitern brachten. Es spricht für diese Interessensgemeinschaft,
dass man nicht nur gegen etwas ist, sondern sich auch darüber
Gedanken macht, wie etwas besser gemacht werden könnte.
Die jetzt
in einem erneuten, dritten Planfeststellungsverfahren durch den
Kreis favorisierte Lösung, die auch durch die Verwaltung
der Stadt Tornesch unter-stützt wird, sieht vor, die K22
als Verlängerung des Wischmöhlenweg durch einen Tunnel
unter die Bundesbahn zu führen und sie dann an den Großen
Moorweg anzuschließen. Mitten durch den Ortkern Esingen.
Im Zusammen-hang mit dem Scheitern des zweiten Planfeststellungsverfahrens
wurde der planenden Kreisbehörde gerichtlich das Vorlegen
von Alternativen auferlegt. Um eine Alternative geht es im Folgenden.
Die Alternative
wird anhand der Skizze erklärt. Im Punkt 1 der Skizze würde
die K22 in südlicher Richtung abknicken. In Punkt 2 würde
die Pinneberger Straße an die K22 angeschlossen werden.
Zwischen der K22 und dem Bundesbahn-übergang nach Prisdorf
entstände eine Sackgasse. Der Bahnübergang nach Prisdorf
könnte entfallen. Nach Untertunnelung der Bundesbahn zwischen
den Punkten 2 und 3 würde die Pinneberger Straße in
Punkt 3 in südöstlicher Rich-tung nach Prisdorf und
Pinneberg führen. Die K 22 würde vom Punkt 3 in nord-westlicher
Richtung bis zum Industriegebiet Großer Moorweg geführt
werden. Vor dem Industriegebiet würde die K 22 in nördlicher
Richtung bis zum Großen Moorweg (Punkt 4) geführt und
erhielte damit über die Ahrenloher Straße An-schluss
an die Bundesautobahn A 23. Ein Fußgängertunnel ist
im Bereich der Gärtnerstraße (Punkt 5) vorgesehen,
der für Notfälle, aber in erster Linie für den
Fußgängerverkehr ausgelegt sein sollte.
Die Vorteile
einer derartigen Lösung liegen auf der Hand:
- Für
die K22 wird mit einem Verkehrsaufkommen von ca. 5000 bis 6000
Fahrzeugen pro Tag gerechnet. Dieser Verkehr würde ntweder
weiträumig um Esingen herumgeführt oder fließt
direkt nach dem Tunnel in Richtung Pinneberg ab.
- Die Belastung
der Bevölkerung durch Verkehrslärm und Staub würde
auf ein Minimum reduziert.
- Die Ortsteilentwicklung
Esingen würde nicht gestört und wird damit den Plänen
der durchgeführten Dorferneuerung / Dorfentwicklung gerecht.
- Der Schulweg
der Kinder zu der Grundschule und anderen Schulen wäre
ungestört sicher, dies gilt ebenfalls für die Feuerwehr
mit Feuerwache.
- Der Fleischwarenbetrieb,
die Bäckerei, die Gaststätte, das Hotel Esinger Hof,
das Heimathaus, der Autohandel mit Markenvertretung, Werkstatt
und Gaststätte und vor allem die Baumschule mit Pflanzenmarkt
könnten sich weiterentwickeln und einen wesentlichen Beitrag
zur Lebensqualität der Bürger leisten.
- Das im
Zuge der durch den Kreis favorisierten Lösung erforderliche
Regenrückhaltebecken, mehrere Bahnübergänge,
die Untertunnelung für die Pinneberger Straße sowie
die Kehre bei Schließung der Kaffeetwiete könnten
entfallen.
Die Alternative
ist ca. 1600 Meter länger. Bei einer Geschwindigkeit von
50 Km/h würde diese Strecke in ca. zwei Minuten durchfahren
werden können. Wir meinen, dass dies für die Autofahrer
zumutbar wäre.
Unter Berücksichtigung
der vorstehend genannten Vorteile für die Bürger und
jener Maßnahmen, die bei dem Alternativvorschlag entfallen
könnten, ist die Alternative vermutlich auch noch preiswerter.
Dieses Ergebnis finden wir, die FDP, charmant. Deshalb unterstützen
wir diese Initiative.
Peter
Thormählen 24. November 2005
FDP, Bauausschuss
hier
Pressebericht
ANTRAG
- BAUAUSSCHUSS (19.5.2002)
Die FDP Tornesch
beantragt,
ein Halteverbot
für LKW auf der Ahrenloher Str.
Höhe Thujaweg/Polizei bis Kreuzung Wilhelmstr. in
beiden Richtungen
Begründung:
In diesem
Bereich erfolgten in letzter Zeit mehrere Auffahrunfälle
bzw. Zusammenstösse von Autos aufgrund der schlechten Einsichtnahme
der Ahrenloher Str. durch parkende LKWs.
Da in diesem
Bereich zu den Hauptverkehrszeiten ein Rückstau von der Kreuzung
Wilhelmstr. bis zum Thujaweg erfolgt, sollte für den Zeitraum
von ca. 1 Jahr, solange der LKW-Verkehr über die Ahrenloher
Str./Lindenweg gelenkt wird, an dieser Stelle ein Halteverbot
eingerichtet werden, damit hier nicht ein Unfallschwerpunkt entsteht.
Ein Versorgung
der LKW-Fahrer ist durch den ARAL-Autohof/Autobahn gesichert,
so dass keine Benachteiligung durch ein Halteverbot entsteht.
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