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Schule in Tornesch



Schuldiskussion im Januar 2010
Kommentar von Ursula Essler

HALLO ? Wollen wir nun wieder anfangen mit einer Schulformdebatte?
Hat denn niemand richtig zugehört? Der Bildungsminister Dr. Ekkehard Klug hat
von einer Fristverlängerung von einem Jahr für die Umwandlung von Kooperativen Gesamtschulen in Gemeinschaftsschulen und Haupt-und Realschulen in Regionalschulen gesprochen. Er hat für „Zeit und Ruhe“ geworben, die die Schulen bräuchten, um „vernünftig arbeiten zu können.“ Und er sprach von größerer organisatorischer und pädagogischer Freiheit für die Schulen. Dies wiederum soll u.a. den Kooperativen Gesamtschulen die Möglichkeit geben, auch als Gemeinschaftsschule wie gewohnt arbeiten zu können. Denn, über die Differenzierungsmöglichkeiten soll künftig die Schule selber entscheiden dürfen. Wer wollte sich dagegen wehren?

Genau das entsprach nach Inkrafttreten des Schulgesetzes dem Wunsch der schulischen Gremien unserer Klaus-Groth-Schule. Das erarbeitete Eckpunktepapier für das Konzept wurde dann aber von der Schulaufsicht abgelehnt, weil ab Klasse 7 Unterricht in Schulartklassen und schulartübergreifenden Kursen vorgesehen war, was jedoch für eine Gemeinschaftsschule nicht ausreichte.
Nun soll die Öffnung des Schulgesetzes dieses wieder möglich machen.

Die Belastungen der Schulleitung und Lehrer an unserer Klaus-Groth-Schule waren in den vergangenen Jahren durch den Aufbau und ständige Änderungen durch Gesetz und Erlasse immens. Auch für die Eltern der Schülerinnen und Schüler war das sicher nicht einfach. Ihnen allen ist zu wünschen, dass endlich Ruhe einkehrt.
Mehr Selbstbestimmungsrechte sollten allerdings nicht als Ruhestörung sondern als Chance verstanden werden. Und die ideologische Hintergrundmusik von Frau Strehlau halte ich eher für schädlich.

Für die Klaus-Groth-Schule gilt folgende Beschlusslage: „Die Klaus-Groth-Schule wird grundsätzlich in eine Gemeinschaftsschule umgewandelt. Der Zeitpunkt der Umwandlung ist in Abstimmung mit der Schulkonferenz festzulegen. Sofern die gesetzliche Möglichkeit gegeben ist, wird vorrangig der Fortbestand der Kooperativen Gesamtschule in derzeitiger Form angestrebt.“

Ursula Eßler
Mitglied Schulverbandsversammlung
Fraktionsvorsitzende FDP Tornesch

Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen.

Wir freuen uns sehr über den Start der Klaus-Groth-Schule
und wünschen der Schulleitung, dem Kollegium und allen
Schülerinnen und Schülern für die Zukunft viel Freude,
Erfolg und ganz viel „Schwein"!

Mit freundlichen Grüßen
FDP-Ortsverband Tornesch
Alexander Ramin Ursula Eßler

Uetersener Nachrichten 16.8.2003
Viel "Schwein für die KGS (Einweihung der KGS)

 


(1.2.2003) Der CDU Wahlkampf in Tornesch zeigt groteske Züge: Die CDU will die kooperative Gesamtschule kippen und ein Gymnasium errichten.

  • Es liegt die Genehmigung aus Kiel vor und die Entscheidung ist gar nicht mehr rückgängig zu machen (Aussage aus dem Ministerium)
  • Eine Aussage, wie denn die KGS aufgelöst werden soll liegt nicht vor
  • Die CDU hat wegen angeblich hoher Kosten gegen die KGS ausgesprochen und will uns weismachen, ein Gymnasium wäre preiswerter
  • Ein Gymnasium ist nach wie vor nicht genehmigungsfähig. Das weiß auch die CDU und kann so - ohne Risiko - im Wahlkamof etwas fordern, was gar nicht funktioniert.
  • Die CDU hat noch immer das Konzept der KGS nicht verstanden und redet weiterhin von einem Abitur zweiter Klasse.

Fallen Sie NICHT auf das Wahlkampfgeplänkel der CDU hinein. Vermeiden Sie einen Lügenausschuss in Tornesch nach der Wahl. Wählen Sie einfach nicht die CDU in Tornesch.

Pinneberger Tageblatt 1.2.2003 CDU schießt gegen Gesamtschüler.
Leserbrief Wahl-Verdummung von ETSCH und CDU
Pinneberger Tageblatt 28.1.2003 SPDund FDP empört über CDU-Verhalten
Uetersener Nachrichten 22.1.2003
KGS im Wahlkampf
Presseerklärung
Fragwürdiger Wahlkampf der CDU
Presseerklärung
Wahlkampf der CDU zeigt groteske Züge

Die Genehmigung der KGS ist erteilt, die Schule wird den Betrieb zum Schuljahr 2003/2004 aufnehmen. Hier die Genehmigung

Pinneberger Tageblatt 19.10.2002 Gibt es bald Förderverein für die KGS?
Pinneberger Tageblatt 18.10.2002 KGS Projekt nimmt Formen an
Uetersener Nachrichten 12.10.2002
SPD hebt Ursula Eßler auf den Schild
Pinneberger Tageblatt 11.10.2002 CDU-Kurs pro Gesamtschule (Wahl der Schulversammlung)

Schulzweckverband gegründet, ursila Essler ist Mitglied im Schulverband, CDU gibt Blockadehaltung auf

Endlich ist es soweit! Lange hat die FDP-Tornesch für eine Erweiterung des Schulangebotes gekämpft. DIe Beschlüsse der Gremien in Tornesch und Uetersen sind ein voller Erfolg der FDP in Tornesch und der Ampelkoalition. Wir freuen uns auf dieses Ergebnis!

Wir danken der SPD-Tornesch für das Vertrauen in Ursula Essler.

Kleine Anfrage der FDP im Landtag (6.10.2002)

KGS ist Regelschule
Kleine Anfrage des Abgeordneten Günther Hildebrand (FDP)

Die CDU Tornesch, Herr Heitmann, kritisiert die Entscheidung des OVG zur KGS mit dem Argument, es sei nicht mehr verständlich, wenn die Gerichte völlig unterschiedlich, mal pro und dann wieder contra, entscheiden. Es ist sicherlich schwer Derartiges zu verstehen. Dies ist jedoch die Basis unseres Rechtstaates. Die Entscheidung hängt nämlich im konkreten Fall davon ab, ob man die KGS als Regelschule im Sinne des Schulgesetzes (SchulG) ansieht, oder eben nicht. Wenn es sich um eine Regelschule handelt, kann die Errichtung einer solchen Schule auch Pflichtaufgabe einer Gemeinde sein. Das Verwaltungsgericht hat die Vorschriften des SchulG nicht in diesem Sinne verstanden. Das OVG sieht genau diesen Punkt anders und kommt so zu dem Ergebnis, dass, wenn die Bedürfnisfeststellung durch das Ministerium erfolgt ist, mit anderen Worten also Kinder auf die Errichtung der Schule
-wie in Tornesch die gymnasial empfohlenen Kinder- angewiesen sind (s.a. Schulentwicklungsplan), die Einrichtung dieser Schule für die Gemeinde verpflichtend ist.

Der Landtagssabgeordnete der FDP im Kreis Pinneberg, Günther Hildebrand, richtete im September 2002 eine Kleine Anfrage zu diesem Thema an die Landesregierung. Die Antwort liegt jetzt vor. Auch die Landesregierung erklärt, dass entsprechend § 57 Abs. 2 SchulG mit Vorliegen der Bedürfnisfeststellung durch das Ministerium die Einrichtung der KGS pflichtige Selbstverwaltungsangelegenheit wird.
Für alle pflichtigen Aufgaben gilt, dass ein Bürgerbegehren nicht zulässig sein kann, weil ansonsten die Erfüllung dieser notwendigen Aufgaben in Frage gestellt sein könnte.

Den gesamten Wortlaut der Kleinen Anfrage können Interessierte unter www.fdp-tornesch.de nachlesen oder in der Tornescher FDP-Geschäftsstelle abfordern.

Wir hoffen, dass wir interessierten Bürgern und auch der CDU Tornesch mit diesen Ausführungen helfen können. Gerade weil es sich bei der Errichtung der KGS um eine Pflichtaufgabe handelt, müssen wir im Interesse aller Beteiligten alles tun, damit die neue Schule zum Schuljahresbeginn 2003/2004 ihren Betrieb aufnehmen kann. Hierfür wünschen wir uns auch die Unterstützung der CDU Tornesch.

Weitere Verzögerungen gehen zu Lasten aller. Es muss endlich Schluss sein mit der Ungewissheit von Schulleitern, Lehrern, Eltern, Schülerinnen und Schülern.

FDP Ortsverband Tornesch

Ursula Eßler
Bgl. Mitglied Kultur- und Bildungsausschuss


Stellungnahme zur Presseerklärung der CDU (2.10.2002)
Pressebericht: Kritik and der Wahl der Verbandsversammlung (2.10.2002)
Pressebericht: CDU ist gefordert (24.9.2002)

OVG macht den Weg frei für die KGS-Tornesch! (21.9.2002)

Das Oberverwaltungsgericht hat entschieden: Da es sich bei der Errichtung der KGS-Tornesch um eine Pflichtaufgabe der Gemeinde handelt, scheidet ein Bürgerbegehren gegen die Errichtung der KGS endgültig aus. "Diese Aussage hätten wir billiger und schneller treffen können, wenn denn die Bürgerinitiative ETSCH und die CDU das von der FDP eingeholte Kurzgutachten nicht als "rechtliche Trickserei" angesehen, sondern sich mit den Fakten wirklich auseinandergesetzt hätten", so der FDP-Ortsvorsitzende Alexander Ramin.

Hintergrund der OVG-Entscheidung ist die gesetzliche Regelung, wonach der Gemeinde bestimmte Aufgaben übertragen werden können, die sie ohne eigene Entscheidungs-kompetenz umzusetzen hat (sog. Pflichtaufgaben). "Es wäre doch geradezu abenteuerlich, wenn die Errichtung einer Schule, die aufgrund der Schülerzahlen erforderlich ist und von der Mehrheit der betroffenen Eltern gewünscht wird, mit einem Bürgerbegehren verhindert werden könnte. Dies würde ja dazu führen, dass die betroffenen Schülerinnen und Schüler auf der Straße stünden", so Ursula Eßler (FDP) weiter. Genau dies Argument gilt nach Ansicht des OVG auch für die KGS-Tornesch, weil das Bedürfnis für diese Schule rechtlich wirksam festgestellt (Elternbefragung) und von der Schulaufsichtsbehörde bestätigt wurde.

"Es ist nun an der Zeit, dass die CDU und die Bürgerinitiative ETSCH endlich ihre Blockadehaltung aufgeben und an einer schnellen Errichtung der KGS Tornesch im Interesse der betroffenen Eltern und Kinder mitwirken. Erneute ideologische Verzögerungen führen nur zu weiteren dramatischen Engpässen an den weiterführenden Schulen und verursachen außerdem unnötige zusätzliche Kosten durch Nachteile bei der Schulbauförderung."

"Der Beschluss des OVG wird nach unserem jahrelangen Einsatz endlich den Weg für eine weitere Schulalternative freimachen. Hierüber freuen wir uns im Interesse der Betroffenen. Gleichzeitig werten wir die Entscheidung des OVG aber auch als deutliche Bestätigung unseres Engagements", so Eßler und Ramin abschließend. "Wir setzen alles daran, dass die Schule schon im Schuljahr 2003/2004 ans Netz gehen kann."

Alexander Ramin FDP-Ortsvorsitzender
Urula Eßler, FDP bgl. Mitglied im Ausschuss Kultur und Bildung


Der Schulzweckverband ist beschlossen! (24.4.2002)

Auf der jünsten Sitzung des Ausschusses für Kultur und Bildung wurde zusammen mit dem Uetersener Ausschuss für die Errichtung des Schulzweckverbandes gestimmt.

hier der Pressebericht

Die FDP Tornesch ist froh, nach langer Zeit der Arbeit, nun kurz vor einem Erfolg der langjährigen Bemühungen zu stehen. Unser Ziel war und ist das Abitur vor Ort. Die Chancen waren noch nie so gut wie heute!


Das Bürgerbegehren ist unzulässig

Am 18.1.ist das Bürgerbegehren "Erhalt Tornescher Schulen" von der Jommunalaufsicht des kreises Pinneberg für unzuöässig erklärt worden.


Gutachten über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens (8.1.2002)
Tornesch und die PISA-Studie. Ein Kommentar (8.12.2001)

Informations-Blatt zur Erweiterung des Schulangebotes in Tornesch (29.10.2001)
Stellungnahme von Ursula Essler zum Beschluss der 7-zügigen kooperativen Gesamtschule (25.10.2001)

Presse  
Uetersener Nachrichten 20.10.2001 Gesamtschule auf den Weg gebracht
Pinneberger Tageblatt 20.10,2001 Wirbel um CDU-Anträge

Die Entscheidung ist gefallen.

Auf Der Sitzung der Gemeindevertretung am 18.10.2001 wurde der Beschluss zur Errichtung einer kooperativen Gesamtschule in Tornesch gefasst. FDP, SPD and B90/die Grünen haben diesem Beschluss zugestimmt und damit den Weg für eine gymnasiale Versorgung am Ort frei gemacht.

Die große Lösung:

Letztendlich wurde die "große" regionale Lösung gewählt, welche eine 7-zügige Schule vor Ort (2 Hauptschule, 3 Realschule, 2 Gymnasium) entstehen lässt.

Warum wir uns letztendlich für diese Variante entschieden haben:

  • Die Machbarkeitsstudie hat gezeigt, das diese Lösung für die Region klar die beste Lösung darstellt. (Projektgruppe Bildung und Region, Bonn: Regionale und finanzielle Auswirkungen bei der Errichtung einer kooperativen Gesamtschule in Tormesch)
  • Der Erhalt der Realschule als 1,5-2 zügige Schule am Standort der Fritz-Reuter Schule ist nicht zukunftsträchtig. Dies hat auch der Schulleiter Herr Balasus mehrfach in der Presse bekannt gemacht.
  • Ein Neubau einer Realschule an anderem Standort ist zu kostenintensiv.
  • Eine Integration der Realschule in die kooperative Gesamtschule lässt diese wie bisher weiter arbeiten. Zusätzlich werden durch Integrationsaspekte weitere Angebote geschaffen.

Diese Lösung ist vorteilhaft für Tornesch.

  • In Tornesch entsteht eine moderne Schule mit allen Abschlussmöglichkeiten, vom Hauptschulabschluss bis hin zum Abitur.
  • 2 neue gymnasiale Züge in der Region entlasten die umliegenden Gymnasien. Die Pendlerbewegungen können (wenn von den Eltern gewünscht) zurückgehen bzw. sich auf Uetersen beschränken.
  • Die Fritz-Reuter Schule enthält die nötige Entlastung um auch im Grund- und Förderschulbereich weiter wachsen zu können.

Alexander Ramin (20.10.2001)

Vorlage der Verwaltung zur Sitzung der Gemeindevertretung am 18.10.2001

Pressebericht zum Beschluss der KGS bei Erhalt der Realschule (29.9.2001)

Kommentar: Beschlussfassung für eine 6-zügige KGS bei Erhalt einer 2-zügigen Realschule:

- Anfang 1998 endete die 9-monatige Tätigkeit einer interfraktionellen AG mit dem Ergebnis, dass wir erstmals Einigkeit erzielt hatten über die Schülerzahlentwicklung in der Region.
- Tenor:
- 1. die gymnasiale Versorgung in der Region ist unzureichend -
und in den benachbarten Gymnasien in Pinneberg und Elmshorn nicht mehr gesichert
- 2. Die Schülerzahlen in Tornesch werden weiter steigen, was Anbauten an
Grund-, Haupt- Förder- und Realschule nach sich ziehen müßte

- danach beschlossen SPD, Die Grünen und FDP in Tornesch und Uetersen gemeinsame
SEP mit dem Planungsbüro BILDUNG UND REGION zu betreiben.

- der gemeinsame SEP für 2000 - 2005 machte deutlich, dass die Schülerzahlentwicklung
Hoffnungen auf ein 3-zügiges Gymn. nicht zuließen - ebensowenig den Bau einer
Gesamtschule auf der grünen Wiese bei Erhalt aller bestehenden Schulen.

-SPD, Die Grünen und FDP einigten sich darauf, mit notwendigen Anbauten an bestehenden Schulen gleichzeitig ein gymnasiales Angebot zu schaffen.
Es folgte der gemeinsame Antrag auf eine 6-zügige KGS für die Region bei Erhalt einer 2-zügigen RS in Tornesch und die Bemühungen um die Gründung eines Schulzweckverbandes (SZV) mit Uetersen. Die Antragsstellung duldete keinen Aufschub, nachdem im Frühjahr diesen Jahres die Eltern schon um die Wette laufen mußten, um Anmeldeformulare für das Gymnasium ihrer Wahl zu bekommen.

Nach unserer Antragsstellung erfolgte die vom Schulgesetz vorgeschriebene Elternbefragung kurz vor den Sommerferien an den Schulen in der Region. Die Ergebnisse der Elternbefragung bestätigen unsere Einschätzung nach der Forderung einer
KGS.

Grundlage der Machbarkeitsstudie II, die uns jetzt vorliegt, sind die Ergebnisse dieser Elternbefragung an den Schulen der Region. Daraus wird die künftige Frequentierung der verschiedenen Schularten abgeleitet. Darüber hinaus werden zu erwartende Kosten für diverse Varianten aufgezeigt. Als favorisiertes Modell wird aus finanziellen Gründen die 1+1+1+1 -Lösung herausgestellt (je ein regionales Gymnasium, KGS, Realschule und Hauptschule). Zahlenmaterial und Schlußfolgerungen sind nachvollziehbar und schlüssig. Es handelt sich um die Langzeitbetrachtung in der Region.

Bei unseren anstehenden Planungen sollten wir die Langzeitprognose unbedingt immer wieder hinzuziehen und dem zu gründenden SZV alle Optionen offenhalten. Dies auch als Verhandlungsmasse dem Land gegenüber.

Darstellung aus Tornescher Sicht:

Zu den ca. 80 FS und 7 Zügen Grundschule(GS) hat unsere Gemeinde in den weiterführenden Schulen zu versorgen:

2 schwache HS-Züge
4 RS-Züge (incl. Gastschülern)
zusätzlich brauchen wir das gymnasiale. Angebot (2 Züge)ca. 50 Kd. - (vor 5 Jahren: 25 p.a.)

um möglichst alle Tornescher Kinder in unserer Gemeinde zu beschulen.

KGST wird 2+2+2+2 + 2 RS
2 HS-Züge werden Bestandteil der KGST -
Die 4 RS-Züge teilen wir künftig in 2 KGST und 2 RS-Angebote (Elternbefragung gesichert)
2 Gym-Züge werden an der KGST angeboten

Wenn alle Tornscher. Kinder hierblieben, wären KGST und RST fast voll (wir hätten keine Reiserei und keine Schulkostenbeiträge (SKB))
Das ist aber nicht anzunehmen,
die 2 Gym-Züge werden voraussichtlich nicht allein durch Tornescher Kd. angenommen (Abgabe an Nachbarn) und die 2 schwachen Tornescher HS-Züge nutzen die KGST-HS-Züge nicht aus (Abgabge an Nachbarn) Die Gym-Kinder, die das Gym. bevorzugen profitieren von den KGST-Gym-Plätzen, die freie Plätze an den Gymnasien nach sich zögen.

Die Tornescher Beschlußlage durch SPD, Grüne und FDP sichert die Schulversorgung aller Tornescher Kinder bis zum Abitur und öffnet sich für die Region mit den frei bleibenden Plätzen (ca. 25 Gym., 10 RS, 25 HS). Ein SZV für die KGST macht Sinn, da Uetersen sich mit erhöhten Schulkostenbeiträgen in den Zweckverband einkaufen würde.

Die 1+1+1+1-Variante ist ein Lösungsvorschlag für die Region. Ob diese angestrebt wird, hängt nicht allein von den Tornescher Politikern ab. Die Gründung des SZV mit Uetersen bleibt zunächst abzuwarten.

Neuen Überlegungen sollten wir danach offen bleiben. Auch die jüngsten Äußerungen des Herrn Balasus, der einer 2-zügigen Realschule gegenüber kritisch ist, sollten in die Überlegungen einfließen. Er rät, den Sinn des K+B-Beschlusses zu prüfen. Sollte er den Sinn seines Schulkonferenzbeschlusses überdenken und sich für die Integration der jetzigen Realschule in die KGS aussprechen, wäre der Erhalt einer 2-zügigen
RS in Tornesch eine kostspielige Angelegenheit, die neu beurteilt werden sollte.

Ursula Eßler
29. September 2001

Kommentar zur ETSCH Info (9.7.2001)
Ergebnis der Umfrage an den Tornescher Schulen

Leserbrief: Kompromissbereitschaft nötig (8.7.2001)
Aktion für die Gesamtschule: Info-Faltblatt (4.7.2001)
Glosse: Schulentwicklungsplanung (22.6.2001)

Antrag für eine Gesamtschule
(13.5.2001)
Gemeinsamer Antrag mit SPD und B90/die Grünen

Der Antrag

 

Schulentwicklungsplanung im Kreis Pinneberg (5.4.2001)
Gigantische Schülerzahlentwicklung an den Gymnasien

Darauf waren die Schulen offensichtlich nicht vorbereitet. Die Schulentwicklungsplaner des Kreises kamen noch vor 2 Jahren zu dem Ergebnis, dass auf Kreisebene kein Mangel an gymnasialen Plätzen entstehen würde. Ungeachtet der Tatsache, dass es Tornescher Eltern und Kindern seit Jahren zugemutet wird, um einen Platz am Gymnasium oder der Gesamtschule ihrer Wahl für ihre Kinder zu bangen. Erst nach den Anmeldungen bekommen die Eltern Klarheit darüber, wo noch Platz für ihre Schützlinge ist. Von Freizügigkeit keine Spur. In diesem Jahr rollt eine regelrechte Lawine von Fünftklässlern auf die Gymnasien zu. Drei- bis vierzügig gebaute Schulen müssen nun sechs 5. Klassen einrichten.

Seit Jahren übt die F.D.P. heftigen Widerstand gegen die Berechnungsgrundlagen und Praktiken in der Schulentwicklungsplanung. Wir haben im Kultur- und Bildungsausschuss in Tornesch und im Ausschuss für Schule, Kultur und Sport des Kreises immer wieder deutlich gemacht, dass der Schulentwicklungsplan des Kreises allein in der Region Uetersen/Tornesch jährlich 30 bis 50 Kinder "verlor". Ich erntete völliges Unverständnis von Seiten der Schulämter und Politiker der anderen Parteien als ich auf diese gravierenden Abweichungen zwischen Schülerplanzahlen und der Realität an den Schulen merksam machte. Als ich aus diesem Grunde selber politisch in der F.D.P. aktiv wurde, belächelte man mich freundlich. Heute habe ich einen mitberatenden Status. Unsere Voraussagen in der Schulentwicklungsplanung sind eingetreten, ja sogar übertroffen worden. Auf F.D.P.-Antrag werden die Schülerzahlen seit ein paar Jahren jährlich (statt vorher alle 5 Jahre) fortgeschrieben, und aufgrund unserer Intervention gelten für die Region Tornesch Uetersen sogar besondere Berechnungsgrundlagen Dennoch hat man aus den Erkenntnissen keine Schlüsse gezogen. Wir sind schockiert über die Nonchalance, mit der über die Situation an den Schulen über Jahre hinweggefegt wurde.

Seite 2: Mitteilung an die Presse Anmeldezahlen Gymnasien Schuljahr 2001/2002


Nun haben wir das Desaster: Die Geburtsjahrgänge 1990/1991 erreichen die weiterführenden Schulen. Damit konnte doch wirklich keiner rechnen!

Folgende Anmeldezahlen liegen zur Zeit vor:

Elmshorn: Elsa-Brändstöm-Schule 160
Bismarck-Schule 118
Pinneberg: Theodor-Heuss-Schule 150
Brahms-Gymnasium 163
Halstenbek: Wolfgang-Borchert-Gymn. 122
Wedel: Joh.-Rist-Gymnasium 135
Barmstedt: von-Weizsäcker-Gymnasium 112
Uetersen: Ludwig-Meyn-Schule 151

Nur durch die Einrichtung von 6 Parallelklassen (auf Kosten der Klassen- und Fachraumsituation) und durch "Empfehlungen" an andere Schulen werden die Schulleiter diesem Ansturm begegnen können. Ungeklärt: die Planstellenversorgung aufgrund dieser Zuwächse. Der Mangel regiert - bei bleibender Qualität des Bildungsangebotes???

Betroffenheit allein reicht jetzt nicht mehr aus, es gilt langfristige, zukunftsfähige Handlungskonzepte zu erarbeiten.

Die Politik in der Region Tornesch und Uetersen muss eine Chance bekommen, die schweren
Versäumnisse, durch die man in diese Situation hineingeschlittert ist, im Sinne der Region zu beheben. SPD, B90/Die Grünen und F.D.P. in Tornesch und Uetersen sehen die Lösung des
Problems in der Errichtung einer Kooperativen Gesamtschule. Dadurch entstehen u. a.
58 gymnasiale Plätze, die zur Entlastung in den "Katastrophengebieten" führen werden. Für zwei weitere gymnasiale Züge in der Region Tornesch Uetersen gibt auch in einer Langzeitprognose nachweislich den Bedarf, während sich der Bedarf für ein von der CDU gefordertes Gymnasium aufgrund rückläufiger Schülerzahlen ab 2005 nicht belegen lässt.

Der Kreis hat nicht die richtigen Signale mit der Schulentwicklungsplanung gesetzt. Es sollte jetzt nicht in der Bedrängnis damit ausgewichen werden, in Elmshorn oder Pinneberg Räume für Tornescher Schüler und Schülerinnen anzubauen. Die Region benötigt eine eigene Lösung. Die kommunalen und regionalen Interessen zwingen zum gemeinsamen Handeln.
Dies kann nur mit Hilfe des Kreises und des Landes gelingen, die aufgerufen sind, sich den Realitäten an den Schulen zu stellen.

5. April 2001
Ursula Eßler

Leserbrief vom 5.4.2001

Kommentar zur Haltung der CDU (31.3.2001)

Zum Presseartikel: "Hauptschule erhalten und stärken" (30.3.2001, Uetersener Nachrichten)

Die CDU hat es deutlich gemacht. "Sollte der Bedarf für ein Gymnasium nachgewiesen sein, werde die CDU die Schaffung eines vernünftigen gymnasialen Angebotes prüfen.." Das heißt im Klartext: Gymnasiale Plätze sind für die CDU zur Zeit nicht wichtig.

Die Forderung nach einem Gymnasium in Tornesch scheint eine taktische Maßnahme zu sein, um die Bürger zu beruhigen. Das Problem soll verschoben werden. Zitat: ,,Insgesamt müsse mit Augenmaß Schulentwicklung betrieben werden, da landesweit die Schülerzahlen ab 2005 zurückgehen würden". Mit dieser Aussage stellt sich die CDU hinter die Gegner von Schulraumerweiterung und beweist wieder einmal, wie wenig man sich mit den reellen Zahlen auseinandersetzt.

Die Hauptschule soll erhalten werden, das ist für die CDU das wichtigste Ziel. Um welchen Preis? Die Erfahrung zeigt, dass Eltern von Hauptschulkindern die Gesamtschule bevorzugen. Heute schon wechseln nur eine Handvoll Schüler von der Grundschule zur Hauptschule. Ich halte eine Gesamtschule für die Hauptschule für nicht schlechter.

Mit der Forderung nach dem Erhalt der Hauptschule spricht die CDU nur wenige Betroffene an. Es werden Emotionen angesprochen, von Ehemaligen vielleicht und alteingesessenen Torneschern. Die weitaus größere Personenanzahl wird mit der Forderung nach einem Gymnasium angesprochen. Aber das ist ja nicht so wichtig....


Schwalm-Anfrage zur Schulsituation (Leserbrief von Ursula Essler, 30.3.2001)

Kommentar zur Schulfrage (24.2.2001)

Immerhin sind sich in einem Punkt alle Tornescher Parteien einig: Eine Erweiterung des Schulangebotes soll es in Tornesch geben. Nur über die Schulform gibt es - mal wieder - heftige Diskussionen. Dabei geht es in Tornesch aber überhaupt nicht um ideologische Dinge, sondern ganz pragmatisch um das machbare.

Die Zeichen aus dem Ministerium in Kiel sind weit mehr als nur vage Andeutungen. Klar ist eines: Tornesch alleine bekommt gar nichts, Gesamtschule oder Gymnasium für Tornesch stehen also gar nicht zur Debatte. "Eine sinnvolle regionale Lösung" hat Chancen auf Erfolg. Und die Gespräche mit den Nachbargemeinden laufen schon seit einiger Zeit, auch wenn einige Politiker hier wieder üble Machenschaften unseres Bürgermeisters sehen. Ich sehe da eher eine gewisse Weitsicht.

Nun werden sich unsere Nachbargemeinden, allen voran Uetersen, kein neues Gymnasium wünschen. Warum also die Prinzipienreiterei um Schulformen und deren Qualitäten.

Eine neue Schule muss für Tornesch vor allem eines bringen: Raum. Durch Versäumnisse in der Vergangenheit wurde der Realität immer hinterhergebaut. So etwas darf nicht mehr passieren. Eine neue Schule, eingebettet in ein sinnvolles Raumprogramm zur Entlastung der bestehenden Schulen, das ist das Ziel.

Dieses Ziel ist aber nur zu erreichen, wenn endlich einmal sachorientiert diskutiert wird. So wie zur Zeit zwischen SPD, FDP und den Grünen. Packen wir es an.


Mögliche Veränderung der Schullandschaft in Tornesch und Umgebung (von Bürgermeister Roland Krügel)
CDU und Schulpolitik: Ein Leserbrief von Sebastian Kimstädt (SPD) (29.1.2001)
Die Meinung der SPD Tornesch zum Schulthema (29.1.2001)
Leserbrief von Klaus Vennemann (29.1.2001)

Warum wir für eine Gesamtschule sind (26.11.2000)

Die FDP Tornesch hat sich nach Analyse des aktuellen Schulentwicklungsplans entschlossen, folgendes Konzept weiter zu verfolgen:

  • Errichtung einer 6 zügigen Kooperativen Gesamtschule in Tornesch für die
    R egion
  • Erhalt der Realschulen in  Tornesch und Uetersen
  • Integration der  Hauptschule Tornesch  in die Kooperative Gesamtschule
  • Erhalt der Hauptschulen in Uetersen
  • Bestandsschutz und Erhalt der Eigenständigkeit der Förderzentren in Tornesch und Uetersen

Diese Forderungen begründen wir ganz pragmatisch:

  • Das Gutachten des Herrn Krämer Mandeau  zeigt deutlich Defizite in der Versorgung des gymnasialen und Gesamtschulbereiches in der Region.
  • Das Land Schleswig-Holstein hat sich mehrfach klar gegen den Neubau eines weiteren Gymnasiums im Kreis Pinneberg ausgesprochen. Auch eine Zustimmung des Kreises Pinneberg ist nicht zu erwarten. Die Forderung nach einem Gymnasium würde Zeit und Ressourcen verschwenden und am Ende die Chancen nach dem wichtigen Schulraum vor Ort verbauen.
  • Wenn Eltern an der Diskussion beteiligt werden, muß man ihnen auch Klarheit über die möglichen Alternativen geben. Deshalb hat die FDP im Kultur- und Bildungsausschuss  gefordert, vor großen Informationsveranstaltungen, erst einmal die Alternativen mit dem Land abzuklären. Das ist bisher nicht geschehen. Deshalb fürchten wir eine Scheindebatte am 21. 11. 00.
  • Eine Entscheidung über die Einrichtung  einer Kooperativen Gesamtschule halten wir im Kreis und Land für durchsetzbar
  • Durch die Integration der Hauptschule Tornesch in die neue Schule wird dringend benötigter Schulraum an der Fritz-Reuter- und Wilhelm-Busch Schule frei. Die Container können abgebaut werden.
  • Der regionale Charakter dieser Lösung entlastet andere Schulen, vor allem das LMG Uetersen.
  • Die zu erwartende Akzeptanz einer Kooperativen Gesamtschule wird auch die Realschule Tornesch räumlich entlasten. Die hohen Schülerzahlen und die Akzeptanz der Realschule Tornesch, sichern den Erhalt der Realschule, wenn auch in kleinerer Form
  • Die Schulform „Kooperative Gesamtschule“  bietet alle Schularten und Abschlüsse des 3-gliedrigen Schulsystems unter einem Dach, mit der Möglichkeit enger Kooperation zum Wohle der Kinder.
  • Die Akzeptanz dieser Schulform ist durch die KGSE deutlich und zeigt den Bedarf einer solchen Schule
  • Mit der Einrichtung einer Kooperativen Gesamtschule werden alle Eltern in der Region über die freie Schulwahl verfügen.

Wir sind davon überzeugt, dass durch schnelle Entscheidungen und breite Mehrheiten in der Gemeinde eine Genehmigung einer solchen Schule möglich ist. Langes Tauziehen und Diskutieren – wie schon viel zu lange geschehen – führt nicht nur zum Zeitverlust sondern zum Ende einer möglichen Lösung. Tornesch steht in Konkurrenz zu starken Städten wie Elmshorn, Pinneberg, Wedel und Barmstedt. Nur eine gemeinsame Lösung in der Region kann zum Erfolg führen.

Auch der Schulausschuß der Stadt Uetersen hat die Verwaltung beauftragt, Verhandlungen zur Bildung eines Schulzweckverbandes mit Tornesch aufzunehmen, erwartet allerdings eine  Entscheidung bezüglich der Schulform seitens der Gemeinde Tornesch. Diese sollte nun schnell getroffen und möglichst von allen Tornescher Parteien getragen werden.

Der Meinungsbildungsprozeß in der FDP ist abgeschlossen. Wir erhalten für unser formuliertes Ziel Unterstützung aus den Reihen unserer Partei in der Region, im Kreis und im Land. Wir stehen Eltern, Lehrern, Schülern und interessierten Bürgern und Bürgerinnen gern zur Verfügung, um unsere Entscheidung für eine Kooperative Gesamtschule  transparent zu machen.

 

Unser Ziel: Abitur vor Ort (14.10.2000)

Am 11.10.2000 hat der Schulentwicklungsplaner Herr Kraemer-Mandeau den Schulentwicklungsplan für die Region Tornesch/ Uetersen vorgestellt. Mehr als 100 interessierte Eltern kamen zu dieser Veranstaltung. Das zeigt das große Interesse an diesem Thema in Tornesch.

Die Aussage war eindeutig: In Tornesch fehlt es vor allem an gymnasialen Plätzen. Wir fordern deshalb weiterhin eine neue Schule in Tornesch! Da wir aber ein Gymnasium im Land nicht für durchsetzbar halten, setzen wir uns weiterhin für die Errichtung einer kooperativen Gesamtschule in Tornesch für die Region ein.

Folgende Lösung können wir uns vorstellen:

Errichtung einer kooperativen Gesamtschule in Tornesch für die Region, möglichst in einem Zweckverband mit der Stadt Uetersen (Einbeziehung des Gymnasiums).
Erhalt der Realschule in kleinerer Form an einem neuen Standort in Tornesch. Die kooperative Gesamtschule kann dann die bisherigen Räume nutzen
Die Sanierung des Gebäudes der Realschule und die Erweiterung zur Gesamtschule kann gemeinsam und kostensparend erfolgen
Durch Umorientierung der Hauptschule an die kooperative Gesamtschule werden Anbaumaßnahmen an der Fritz-Reuter- und Wilhelm Busch Schule nicht mehr notwendig
Durch die Vielseitigkeit des Angebots entsteht eine Entlastung des LMG, dadurch profitieren Kinder, die das "reine" Gymnasium bevorzugen.
Diese Lösung halten wir im Land für durchsetzbar.

Wir rufen alle Tornescher Poliker auf, jetzt zu handeln.

Alexander Ramin

Konzept zur Schulsituation (Juni 2000)

Nur ein ausreichendes Schulraumangebot in allen Schulformen der Region ermöglicht unseren Schülern akzeptable Bildungschancen. Die F.D.P. Tornesch setzt sich deshalb für eine vielseitiges Schulangebot in der unserer Region ein und fordert ausreichend Raum für die zu erwartenden Schüler.

Folgende Punkte sind für uns von großer Wichtigkeit:

Zusammenarbeit mit den Umlandgemeinden
Bei der Planung von Schulraum ist eine regionale Betrachtung des Bedarfes und Angebotes zu berücksichtigen. Besonders im Sekundarstufenbereich sind alleinige Tornescher Lösungen nicht sinnvoll da damit die Chancen zu einer gemeinsamen, großen Lösung verloren gehen. Bei der Betrachtung des Bedarfes muss das Zusammenspiel zwischen allen Schulformen berücksichtigt werden.

Abitur vor Ort:
Wir möchten das Abitur vor Ort ermöglichen. Die Aufteilung der Tornescher Gymnasiasten an die umliegenden Schulen in Uetersen, Elmshorn und Pinneberg halten wir für nicht sinnvoll. Erschwerung der sozialen Kontakte der Schüler Lange Anreisewege Abzug der Tornescher Jugend in die Umlandgemeinden Wirtschaftliche Verluste durch Umorientierung der Schüler und Eltern Tornescher Gymnasiasten spielen derzeit die "Lückenbüßer" an den umliegenden Schulen, bis diese gefüllt sind.

Erweiterung des Schulangebots und damit Entlastung der bestehenden Schulen
Um in Tornesch gymnasiale Plätze zu ermöglichen und zugleich eine weitere Schulform anzubieten, schlagen wir die Errichtung einer kooperativen Gesamtschule vor. Diese Schule zieht neben eigenen Schülern auch Kinder aus der gesamten Region an, damit wird z.B. das Ludwig-Meyn-Gymnasium in Uetersen wieder freie Kapazitäten erhalten, um Tornescher Schülern als "Heimgymnasium" zu dienen. Zugleich werden Haupt- und Realschule entlastet, so dass die notwendigen Anbauten entfallen können.

Zukunftsweisende Schulentwicklungsplanung
Seit Jahren kritisiert die F.D.P. Tornesch die Schulentwicklungsplanung des Kreises Pinneberg, die in Tornesch zu erheblichen Fehlern in der mittel- und langfristigen Planung geführt haben. In den zuständigen Gremien und einem Arbeitskreis haben wir gezeigt, wo die Schwachstellen in der Prognose liegen. Das hat dazu geführt, dass die Prognosen kurzfristiger erstellt werden und somit der mittelfristige Bedarf besser sichtbar wird. Trotzdem halten wir die Prognoseform des Kreises als sehr fehleranfällig.

Wir begrüßen außerordentlich die gemeinsame Schulentwicklungsplanung mit den umliegenden Gemeinden mit einem erfahrenen Planungsinstitut und hoffen, dass die gewonnenen Erkenntnisse zu schnellen Lösungen führen. Wir dürfen nicht immer der Zeit hinterher planen. Auch in Zukunft werden wir die Prognosen mit den Aktuellen Zahlen vergleichen und auf fehlerhafte Prognosen hinweisen.

KGS Konzept der FDP aus dem Jahre 1998