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FDP Tornesch |
Erster Spatenstich |
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Fußgängerbrücke über die Bahngleise. Eine schier unendliche Geschichte wird 2010 ihr hoffentlich gutes Ende nehmen: Die bei den Tornescher Politikern nicht unumstrittene Fußgängerbrücke über die Bahngleise wird verwirklicht. Die vorbereitenden Arbeiten haben begonnen. Von Sylvia Kaufmann Tornesch. Jedes Bauprojekt braucht seinen offiziellen ersten Spatenstich. Um so mehr ein Projekt, das das Tornescher Ortszentrum und das Bahnhofsumfeld entscheidend verändern wird. Denn das Brückenbauwerk mit einer Spannbreite von 29 Metern wird das Parkdeck des Einkaufszentrums Alte Brennerei über die Bahngleise mit Treppen und behindertengerechten Aufzügen zu den Bahnsteigen und den künftigen P+R-Platz östlich der Bahn an der Hamburger Straße verbinden. Die Arbeiten für den P+R-Platz haben bereits begonnen. Mit dem offiziellen ersten Spatenstich, zu dem Bürgermeister Roland Krügel Politiker, Vertreter der Landesweiten Verkehrsservicegesellschaft (LVS), der Bahn und der an der Realisierung des Brückenprojektes beteiligten Firmen und Behörden eingeladen hatte, erfolgte die Würdigung des Baubeginns. „Wir schaffen mit der Fußgängerbrücke nicht nur eine Verbindung über die Bahngleise vom Ortszentrum Richtung Strucksche Koppel für die Menschen in Tornesch, sondern tun auch etwas für die Bahnnutzer. Sie erreichen über die Brücke schneller ihren Anschlussbus als bisher und sind schneller am Parkdeck oder auf dem noch entstehenden P+R-Platz. Wir hoffen, dass dann noch mehr Menschen auf die Bahn umsteigen“, so Krügel. Er betonte in diesem Zusammenhang, dass sich Tornesch weiter für eine bessere Anbindung des Bahnhofs mit einem Einzugsgebiet von 32000 Menschen einsetzen werde. „Wir hätten gerne den Halt der Regional-Expresszüge. Ich werde mal einen Musterfahrplan entwerfen und ihn nach Kiel senden“, so Krügel. Als Bestandteil der Bahnhofsumfeldgestaltung wird die Brücke, deren Kosten Roland Krügel mit 2,4 Millionen Euro bezifferte, aus Landesmitteln gefördert. Der Anteil der Stadt soll etwa 800000 Euro betragen. Der Bürgermeister verschwieg jedoch nicht, dass die Brücke für Tornesch nur die „zweitbeste Lösung“ sei: „Alle hätten lieber einen Tunnel gehabt. Er war jedoch nicht umsetzbar“. Aber auch die Realisierung der Brücke hat viele Jahre gedauert. Dem 2003/2004 ausgetragenen Ideenwettbewerb schlossen sich schier nicht enden wollende Gespräche mit Bahn, LVS und anderen Behörden an, um alle Genehmigungen für den Bau zu erhalten. Die Tornescher FDP- und Grünenpolitiker hatten jedoch die Fußgängerbrücke, die ohne Überdachung und verglasten Seitenschutz gebaut werden soll, abgelehnt und mehrfach gefordert, das Geld dafür anderweitig zu verwenden.
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